Eine besondere Rafting-Challange auf der Enns

Wer nicht nur Raften möchte, sondern sich dabei auch einer ganz besonderen Herausforderung stellen möchte, der sollte in den Nationalpark Gesäuse in der Steiermark kommen. Dort wartet die reissende Enns auf sportlich ambitionierte Rafter.

Die Tagestour “Enns Expedition” ist für Rafter ein absoluter Höhepunkt. Die aufregende Tour führt auf zwei unterschiedliche Strackenabschnitte, wo der Fluss einen völlig unterschiedlichen Charakter hat, durch den Nationalpark Gesäuse. Diese Raftingtour gehört bestimmt zu den Aufregendsten, die Sie in Österreich erleben können.

Die Tour beginnt am Basecamp Gesäuse, wo die Abenteuersportler mit Neoprenanzügen, Neoprenschuhen, Schwimmwesten und Helmen ausgestattet werden. Dann werden die Gäste mit Bussen zur ersten Einstiegsstelle am Fluss Enns gebracht wo eine umfangreiche Einschulung durch den Rafting-Guide erfolgt. Immerhin sollten die Rafter perfekt auf den aufregenden Rafting-Tag vorbereitet sein.

Damit sich das Team im Boot einspielen kann, wird am Vormittag, sozusagen als Warm-Up die Standardstecke auf der Enns befahren. Die Rafter erwartet hier wuchtiges Wildwasser, das durch actionreiche Passagen wie zum Beispiel dem “Gesäuse Eingang” und dem “Schulusskaterakt”. Aber auch ruhige Abschnitte laden die Abenteurer ein, das beeindruckende Gebirgspanorama des Nationalparks zu genießen.

Zu Mittag werden die Gäste mit einer Gesäuse-Genuss-Jause verwöhnt, die sich aus regionalen Produkten der Region zusammensetzt.

Mit gefülltem Magen geht es in einer 5minütigen Busfahrt weiter zur zweiten Einstigsstelle, der “Kummerbrücke”.

Am Nachmittag erwartet die Rafter ein technisch sehr anspruchsvolles und stark verblocktes Wildwasser. Einige Stellen eignen sich hervorragend für abenteuerliche Klippensprünge in die gefüllten Flussbekcen.

Da der Wasserstand auf der Enns durch ein Kraftwerk im Oberlauf geregelt wird, müssen sich auch die Rafting-Boote den Bedingungen anpassen. Meistens werden kleinere Boote für 3 bis 6 Personen verwendet. Besonders bezeichnend für diese Stecke sind große Felsblöcke und technisches Wildwasser, was eine große Herausforderung für die Guids und das Team ist.

Die Tour ist insgesamt 19 Kilometer lang und kostet 135 Euro.