Das Wandern ist für viele Österreicher eine der liebsten Beschäftigungen in der Freizeit. So sind viele Mitglieder in Wandervereinen und Gebirgsclubs oder aber sie wandern einfach gerne in ihrer Freizeit, ohne in einem speziellen Verein Mitglied zu sein. Dabei nutzen die meisten vor allem das Wochenende, um eine halb- oder sogar ganztägige Tour durch die heimischen Wiesen und Wälder zu unternehmen. Manchen sind jedoch auch so vom Wandern begeistert, dass sie gleich mehrere Tage unterwegs sind. Wanderungen, die sehr anstrengend sind, bezeichnet man dabei als Trekking. In diesem Artikel stellen wir Ihnen dabei einige Tipps vor, die Ihnen eine mehrtägige Wandertour ermöglichen und Ihre erste oder nächste Trekkingtour erleichtern.

Worauf also sollte man bei einem Trekkingtrip vor allem achten? Besonders wichtig ist zunächst eine geeignete Ausrüstung. So sind folgende Dinge Pflicht: eine Stirnlampe, ein Handy für den Notfall, ein Erste-Hilfe-Set, zwei Notfall-Müsliriegel oder -Snacks, dazu noch eine Wind- und Regenjacke und ein kleines Messer. Auch nicht fehlen dürfen Sonnencreme und Sonnenbrille sowie eine Landkarte zur Orientierung, ein wenig Schnur, falls man etwas reparieren muss, und natürlich eine Trinkflasche. Daneben ist festes und zum Wandern geeignetes Schuhwerk unerlässlich, da man mehrere hundert Kilometer zurücklegt und mehrere Tage unterwegs ist.

Zu Beginn ist es sinnvoll, die ersten paar Stunden zu laufen, ohne anzuhalten. So hat man das gute Gefühl, einen Großteil der Tagesroute überwunden zu haben, und kann es dann am Ende des Tages etwas ruhiger angehen. Ein sinnvolles Pensum sind hier sicherlich drei mal zwei bis vier Stunden reine Laufzeit, die von einer größeren Pause unterbrochen werden kann und auch sollte. So kann man etwa zwei Stunden nach dem Aufstehen, wenn man etwas Weg zurückgelegt hat, in Ruhe frühstücken und dann weitere zwei bis drei Stunden bis mittags weiterlaufen. Nach einer Pause um den Nachmittag wird dann nach weiteren zwei bis vier Stunden zu Abend gegessen.